Kleine Freunde!

Kleine Freunde!

Pillen wirken. Geben Halt. Für Stunden ihr nicht kalt. Diese Ruhe ist ein Swing. Die Gefühle wohl ihr Ding. Will das halten. Steigert was. Kleine Freunde danken das. Dann der Tag, läuft nichts gut. Die Dosis hoch. Verlöschte Glut. Bernd Tunn – Tetje

Wozu auch noch…

Wozu auch noch…

Bomben suchten Wege hinab. Bauten unten ein großes Grab. _ Verbrannte Körper ohne Pflicht. Anderen blieb ein starres Gesicht. – Nie mehr reden. Wozu auch noch. Verdrängten lieber dieses Joch. Bernd Tunn – Tetje

Ihr Bild!

Ihr Bild!

Kleines Bild macht bewusst, mit dieser Frau wars Lebenslust. Erinnert ihn mit ihr zu leben. Ihm zu früh neu streben. Langer Kuss auf das Bild. Lass` sie gehen ahnt er mild. Bernd Tunn – Tetje

Betroffen!

Betroffen!

Virus bringt ein großes Leid. Man wird sich fremd in dieser Zeit. Wünscht sich Nähe und darf das nicht. Denn ein Abstand wird zur Pflicht. Der Nachbar weint weil Mutter tot. Die Pandemie wird zur Not. Großes Bangen mit viel Hoffen. Sind ja alle mit betroffen. Bernd Tunn – Tetje

Auf ihre Art…

Auf ihre Art…

Sind behindert in ihrem Grad. Erfüllen gerne ihren Part. Nicht ganz tüchtig für das Leben. Gezielt betreut ohne streben. Leben gerne nach Instinkt. Freuen sich wenn Jemand winkt. Eingeschränkt fürs tägliche Brot fühlen sie doch manche Not. Bernd Tunn – Tetje

Schreibe gerne…

Schreibe gerne…

Schreibe gerne. Das sehr viel. Manches na, ja. Anderes mit Stil. Von uns Menschen. Was so geschieht. Also vom Leben das man so sieht. Auch von mir. Ist ja erlaubt. Doch manches mir die Sprache raubt. Bernd Tunn – Tetje

Stiller Schrei!

Stiller Schrei!

Wirken glücklich. Leben dahin. Verhalten doch macht keinen Sinn. Blaue Flecken zeigen was. Keiner hört das: Bitte lass… Eltern schlagen. Kind schreit nicht. Hat ehr Trauer im Gesicht. Bernd Tunn – Tetje

Nähe…

Nähe…

Da bist Du wieder. Komm doch ein. Er geht zögernd mit hinein. Gibt auch Sex. Er redet viel. Sie hört zu. Das hat Stil. ER ist einsam. Sucht die Nähe. Sieht es fast wie eine Ehe. Bernd Tunn Tetje

Goldene…

Goldene…

Jung und freudig Konfirmation erlebt. Noch nicht wissend wie Gott so webt. Im Bekennen schwanken wohlauf. Bis zur Goldenen ein Schicksalslauf. Freude und Ernstes prägten das Leben. Teil des Lernens war das Vergeben. Bernd Tunn – Tetje

Einer dachte!

Einer dachte!

Wollten kuscheln im Kollektiv. Sahen ungern was da lief. Ist alles gut, glaubten sie. Einer dachte: Fragt sich wie! Nicht wie wir. Hat es schwer. In dem Denker wuchs die Wehr. Bernd Tunn – Tetje