Monat: Juni 2020

Stak der Geher!

Stak der Geher!

Steinstak führt weit hinaus. Oft begangen mit der Faust. Meer spiegelt ein Bereit aufzunehmen in den Leid. Wolken treiben, richten nicht. Hier hat Anderes mehr Gewicht. Bernd Tunn – Tetje

Aus dem Dunkel…

Aus dem Dunkel…

Aus dem Dunkel was gehört. Ein Geräusch das arg stört. Augen funkeln. Abwehrstock. Wirft ihn hin wo was hockt. Hört es Fauchen. Schatten flieht. Huscht vorbei. Furchtgebiet. Bernd Tunn – Tetje

Vom Palast…

Vom Palast…

Vom Palast die Macht regiert. Volk gepresst das verliert. Es steht auf und wird Täter. Jagen nun die “ Veräter“ Irgendwo hinterm Tor findet es Regenten vor. Hängen sie wie paar Bündel. Noch gejagt werden Mündel. Was ist Recht und was nicht? Denker still die in Pflicht. Bernd Tunn – Tetje

Manches dort…

Manches dort…

Streift umher. Fühlt die Wut. Ihm geht es so nicht gut. Lebt im Heim im Irgendwo. Manches dort ist ziemlich roh. Wie schon oft wird er gesucht. Hat mal wieder die Eltern verflucht. — Bernd Tunn – Tetje

Halte sie…

Halte sie…

Ich halte sie in den Stunden. Bin ihr nah. Macht mir Wunden. Schwache Hände ertasten meine. Sie spürt schon das ich weine. Augen kämpfen mich zu sehen. Ihr so sanft die Sinne gehen. Haucht etwas. Nicht nur so. Letzter Satz: Werde froh! Bernd Tunn – Tetje

Ab ins Bett!

Ab ins Bett!

Mögen sich die alten Leute. Ein Glas Wein, nicht nur Heute. Ist schon spät, Schlafenszeit. Ab ins Bett das so breit. Halten sich, schmunzeln dann. Zu mir, zu Dir? Bleiben dran. Bernd Tunn – Tetje

Gaukelglück!

Gaukelglück!

Kleines Zimmer, Vorhang vor. Summt etwas ins eigene Ohr. Die junge Frau ganz still sitzt. Beim ritzen stark verschwitzt. Befriedigt sich Im Gaukelglück. Gibt gerade kein zurück. Die Wunden soll Keiner sehen. Auch nicht das stille Flehen. Bernd Tunn – Tetje

Ehren!

Ehren!

Schwören sich, sich zu ehren. Wollen so gern manches wehren. Doch in Jahren, die Liebe weicht. fällt das Ehren nicht mehr leicht. Sie ehren sich aus ihrer Sicht. Oft mit Tränen im Gesicht. Bernd Tunn – Tetje

Die kleine Kapelle!

Die kleine Kapelle!

Schattig Dunkel in dem Raum. Sie setzte sich. Gott am Saum. Lauschte still dieser Ruhe. Und sah eine Grabestruhe. Jemand wohl hier Ruhe fand. Geschichte an dem Seitenrand. Das Kreuz vorn Versöhnungsgesten. Weist auf etwas für den Nächsten. Die Tür ächzte als sie ging. Ein tiefer Friede an ihr hing. Bernd Tunn – Tetje

Jugendschiff!

Jugendschiff!

Schiffer heißt sie Willkommen, Jugendlichen die beklommen. Erleben etwas Anderes hier. Dürfen denken nach Manier. Ein Verlust im jungen Leben stoppte Zeit für sich zustreben. Manche Träne tropft im Leid, denn das Fühlen ist bereit. Bernd Tunn – Tetje