Autor: Tetje

Weit, weit raus!

Weit, weit raus!

Marodes Schiff vor dem Aus. Will damit nochmal raus. Mündung gähnt. Sicht ist frei. Auf dem Meer nichts einerlei. Immer weiter. Dem Reiz erlegen. Naturlaune hält dagegen. Schmaler Strich, der Küstenstreifen. Das Meer beginnt los zu keifen. Ein Stück Schiff mit Namen drauf, treibt dahin im Gezeitenlauf. Bernd Tunn – Tetje

Trotz der Zwänge!

Trotz der Zwänge!

Streicheln sich mit Zitterhände. Ihre Gesten sprechen Bände. Ernstes Schauen in die Augen. Blicke die zur Liebe taugen. Nicht so wichtig hohes Alter. Trotz der Zwänge noch Gestalter. Bernd Tunn – Tetje

Nach langer Zeit…

Nach langer Zeit…

Kind liegt schwer. Fahrrad verbogen. Alle schreien. Alltag verschoben. Der kleine Körper abtransportiert. Mutter flehend die Sinne verliert. Der Fahrer weint. Fällt in ein Loch. Für sie alle bleibt es ein Joch. Bernd Tunn – Tetje

Über das Knie…

Über das Knie…

Musste gehen. Küsst sein Kind. Die Eltern auseinander sind. Ist ein Säufer wie sie denken. Muss sich neu ins Leben lenken. Harte Zeit der Therapie. Verhalten kommt übers Knie. Viel geweint und begriffen, wie man steuert, auch in Riffen. Bernd Tunn – Tetje

Willkommen Krise!

Willkommen Krise!

Ist so schwer zu ertragen eine Zeit von guten Tagen. Stehen müde an der Wand. Ist so schläfrig in dem Land. Harte Themen munter auf. Willkommen Krise in den Lauf. Bernd Tunn – Tetje

Ein Volk steht auf!

Ein Volk steht auf!

Im Palast reagiert die Macht. Das Volk gepresst und verlacht. Sie stehen auf und jagen Verräter. Alles Andere wollen sie später. Nach einer Zeit hinter dem Tor winselt der König Leuten in,s Ohr. Wird gehängt als ein Bündel. Noch gejagt werden die Mündel.

Boot am Strand!

Boot am Strand!

Strassen reißen. Stürzende Häuser. Nebenher wachen die Schleuser. Boot am Strand lädt dazu ein, bald im anderen Land zu sein. Launisches Meer gerade schlecht drauf. Marodes Boot mit Sterben zu hauf. Ist langsam ergal welcher Tod. Brennendes Land oder das Boot. Bernd Tunn – Tetje

Nur das Meer…

Nur das Meer…

Grauer Himmel, Vögel fliegen. In Ruinen Gegner siegen. Kleine Stadt am weiten Meer, versinkt im Blut ohne Wehr. Harte Strafe für die Stadt. Menschen gepeitscht in das Watt. Flut als Gnade. Stille beginnt. Nur das Meer darüber sinnt. Bernd Tunn – Tetje

Eines Tages!

Eines Tages!

Hat es gegeben ihr liebes Kind. An der Klappe Gefühle arg sind. Weint sehr viel beim denken. Wünscht Bilder Gedanken zu lenken. Doch eines Tages will sie es sehen. und nicht weinend in das Kissen flehen. Bernd Tunn – Tetje

Das Schiff!

Das Schiff!

Ein kleines Boot treibt dahin. Fischer träumt von ein Gewinn. Klares Wetter und Nebelwand. Das ist ihm so unbekannt. Großer Schatten recht voraus. Sein Verstand setzt nun aus. Dunkle Bordwand lang und breit. Die Kletterleiter hängt bereit. Er steigt an Deck. Die Glocke schellt. Gestalten harren in ihrer Welt. Das Geisterschiff lockt ihn sehr. Lässt …

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